Plugin- oder Theme-Business bewerten – mit OWP-Prüflogik.
Ein realistischer Marktpreis braucht mehr als Umsatz und Gewinn: Ertragsqualität, Wachstum, Risiken, Abhängigkeiten, Datenqualität und Transferfähigkeit beeinflussen die Nachfrage.
Was bei Plugin- oder Theme-Business-Deals wirklich zählt.
Kennzahlen: MRR/ARR, aktive Installationen, Verlängerungsrate, Supportvolumen und Marge.
Typische Risiken: Plattform-/CMS-Updates, Lizenzsystem, Supportlast und einzelne Entwickler.
Beim Transfer: Code-Repositories, Lizenzsystem, Dokumentation, Website, Zahlungsanbieter und Supportprozesse.
OWP trennt Verkäuferangaben von tatsächlich geprüften Nachweisen. Dadurch bleibt sichtbar, welche Information belegt, noch offen oder klärungsbedürftig ist.
So entsteht eine bessere Marktpreiseinschätzung.
Geschäftsmodell, Kennzahlen, Zeitverlauf und Betreiberaufwand erfassen.
Primärdaten zu Umsatz, Kosten, Traffic/Nutzung und Eigentum zuordnen.
Abhängigkeiten, Verträge, Plattformen, Technik und Transferhürden sichtbar machen.
Vertrauliche Informationen kontrolliert teilen und Kaufprüfung dokumentieren.
Diese Fragen sollten vor einem Kauf beantwortet sein.
- Sind Umsatz und Gewinn anhand geeigneter Primärdaten nachvollziehbar?
- Wie stark hängt das Geschäft von einer Person, Plattform, Trafficquelle oder wenigen Kunden ab?
- Welche Assets, Konten, Rechte und Verträge sind tatsächlich übertragbar?
- Welche laufenden Kosten werden in der Verkäuferdarstellung möglicherweise unterschätzt?
- Welche Maßnahmen müssen direkt nach dem Closing übernommen werden?
So wird ein Projekt leichter prüfbar.
- Finanzdaten der letzten 12–24 Monate geordnet vorbereiten.
- Traffic- und Nutzungsdaten nachvollziehbar dokumentieren.
- Asset-Liste mit Domains, Code, Accounts, Content, Marken und Verträgen erstellen.
- Eigentümerabhängigkeit und operative Aufgaben offen darstellen.
- Risiken nicht verstecken, sondern mit möglichen Lösungen einordnen.
Häufige Fragen
Welche Nachweise sind besonders wichtig?
Relevant sind Primärnachweise für Umsatz und Kosten, belastbare Nutzungs- oder Trafficdaten, eine nachvollziehbare Asset-Liste sowie Unterlagen zu Rechten, Verträgen und technischer Übertragbarkeit.
Wie schützt OWP vertrauliche Daten?
Öffentliche Listings sollen nur die für eine erste Bewertung notwendigen Eckdaten enthalten. Sensible Informationen werden im Dealprozess kontrolliert und erst nach geeigneter Freigabe geteilt.
Garantiert eine OWP-Prüfung einen erfolgreichen Kauf?
Nein. OWP dokumentiert geprüfte Angaben und offene Punkte. Die Prüfung ersetzt keine eigene rechtliche, steuerliche, technische oder wirtschaftliche Due Diligence.